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Business Frühstück BMU-Net Eichler GmbH #115

Kosten senken durch „Obsoleszenzmanagement“

v.l.n.r. Robert Fischer, Kornelia Enthart, Claudia Jenewein, André Zimmer, Thomas Baier

oder: wieso das Managen von Ersatzteilen für die Industrie so wichtig ist.

Mit seinem 115. Business Frühstück war das freie Unternehmernetzwerk „BMU-Net“ bei der Firma Eichler GmbH zu Gast.

Der Geschäftsführer, Herr Thomas Baier, begrüßte die ca. 40 Teilnehmer und stellte im ersten Vortrag die Unternehmensentwicklung der Firma Eichler GmbH vor.
Angefangen von der Gründung im Jahr 1979 durch Herrn Peter Eichler als Ein-Mann-Unternehmen bis heute, wo aktuell ca. 180 Mitarbeiter im Unternehmen arbeiten. Ziel, für den Marktführer bei der Instandsetzung von Industrieelektronik, ist der weitere Auf- und Ausbau des bereits erfolgreichen Geschäftsmodells. Die neuen Räumlichkeiten in Lengenfeld bieten den, für die Zukunft geplanten, 300 Mitarbeitern ausreichend Platz.

Herr André Zimmer, Prokurist und Vertriebsleiter, erklärte im zweiten Vortrag zunächst den Begriff Obsoleszenzmanagement. Die Aufgabe des Obsoleszenz-Managements ist es, die natürliche oder künstliche Alterung bzw. Nichtverfügbarkeit eines Produktes zu erkennen, zu verwalten und zu steuern. Die Gründe für die Alterung können dabei vielfältig sein: Ersatzteile können nicht mehr beschafft werden, die Kosten für Wartung bzw. Reparatur sind nicht mehr zu rechtfertigen oder das Produkt ist für den Kunden einfach nicht mehr ansprechend. Anhand von Beispielen aus der Industrie, wie z.B. bei einem ICE oder einem Flugzeug stellte Herr Zimmer sehr anschaulich dar, was es heißt wenn ein Produkt 10 Jahre oder älter wird, aber die Verschleißteile bereits nach 5 Jahren nicht mehr produziert werden. Und wie man mit Obsoleszenzmanagement mögliche Risiken und Kosten minimieren kann.

Die Eichler GmbH beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema und ist Mitglied im VDI-Fachausschuss.

Bei der anschließenden Betriebsführung bekamen die Teilnehmer u.a. noch Einblicke in die Vertriebsstruktur, intensive Kundenbetreuung, sowie die Abläufe bei den Reparaturen von z.B. Programmiergeräten, Industrie-PCs und Komponenten der Antriebstechnik.

Dabei war so mancher Teilnehmer versucht einen Lötkolben in die Hand zu nehmen und mit zu basteln.

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