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Der Faschingskrapfen 🎉

oder die Liebe zum Detail … 

Als ich neulich beim Bäcker stand, wollte ich einen Krapfen mitnehmen. Der Bäcker, das wusste ich, hat geschmacklich gute Lebensmittel. Als ich mir den Krapfen allerdings näher betrachtete, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich ihn kaufen wollte. Was ich vor mir sah, war eine ziemlich verdellte Unterlage mit einem – mal schnell – draufgemachten roten Klecks.

Beim Warten hat man ja bekanntlich Zeit und so philosophierte ich vor mich hin … Was trage ich nach außen? Oder: Wie zeige ich mich nach außen? Lasse ich es darauf ankommen, dass meine Umgebung schon erkennen wird, wie „gut“ ich bin? Mache ich bei manchen Arbeiten auch einfach nur einen Klecks drauf? Können meine Mandanten und Coachees damit zufrieden sein, nur weil ich mit meinem Resultat zufrieden bin? Oder, sollte nicht viel mehr die Liebe und Überzeugung, mit der ich meine Sache mache, auch im Detail erkennbar sein?

Ich spreche hier nicht von Perfektionismus. Einen 08/15-Krapfen, der maschinell als Massenware hergestellt wurde, nein, den möchte ich nicht. Dafür bin ich zu sehr Individualist.

Also, woran erkenne ich nun die Liebe zum Detail?

Manchmal liegt es an der Form (wie z.B. ein schön gestaltetes Flip Chart), bzw. Format, wir den Dingen geben. Es geht dabei nicht um eckig oder rund – auch bei dem Menschen als solches. Nein. Es geht darum, ob wir unsere Begeisterung für unser Produkt auch im Außen zeigen können.

Gehe ich gut „sortiert“ zu meinem Termin?
Habe ich im Gespräch die Präsenz, die mein Gegenüber von mir erwarten kann?
Welche Haltung strahle ich erkennbar aus? Respekt, Zuwendung, Klarheit, Achtsamkeit,……..!

Es sind eben gerade diese berühmten Kleinigkeiten, die im Zwischenmenschlichen gespürt und oft nicht wirklich benannt werden können.

Die Liebe zum Detail in unserer Haltung

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